Onlineshop erstellen lassen 2026:
Was es kostet, welche Plattform – und warum die meisten es falsch angehen
Dominik-Lukas Moral Falke · Shopify Plus Partner · April 2026 · 14 Min. Lesedauer
Ich bekomme diese Anfrage fast täglich: "Dominik, ich will einen Onlineshop – was kostet das, wie lange dauert das, welche Plattform?" Und meine ehrliche Antwort ist immer: Es kommt drauf an. Aber nach über 55 Projekten im DACH-Raum kann ich dir sagen worauf es wirklich ankommt – und wo die meisten Anfänger unnötig Geld verbrennen.
Du willst deinen Shop so schnell wie möglich live haben?
Sag mir kurz was du verkaufst und ich sage dir in 30 Minuten was ich konkret für dich tun kann.
Kostenloses Erstgespräch buchenInhaltsverzeichnis
- Der größte Fehler den ich immer wieder sehe
- Welche Plattform – und warum ich fast immer Shopify empfehle
- Was ein Onlineshop wirklich kostet
- Freelancer vs. Agentur – was passt zu dir?
- Wie der Ablauf bei mir konkret aussieht
- DSGVO & rechtliche Pflichten – was viele vergessen
- Für wen lohnt sich Shopify – für wen nicht
- Häufige Fragen
- Fazit – und wie du den nächsten Schritt machst
1. Der größte Fehler den ich immer wieder sehe
Ich sag's direkt: Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Plattform. Es ist auch nicht das falsche Theme. Es ist, dass Leute einen Shop bauen lassen ohne vorher zu wissen wen sie eigentlich ansprechen wollen und warum jemand bei ihnen kaufen sollte statt bei Amazon oder einem anderen Anbieter.
Ich habe Kunden gehabt, die 15.000€ für einen Agentur-Shop ausgegeben haben – und drei Monate nach dem Launch hatten sie 12 Bestellungen. Nicht weil der Shop schlecht war. Sondern weil niemand darüber nachgedacht hatte wie die Kunden eigentlich zu diesem Shop kommen sollen.
Bevor du auch nur einen Cent für einen Shop ausgibst: Schreib in einem Satz auf, warum jemand bei dir kaufen sollte. Wenn du das nicht klar beantworten kannst, ist der Shop das kleinste Problem.
Das sage ich nicht um dich zu entmutigen. Ich sage es, weil ich in 55+ Projekten gesehen habe, dass die Shops die gut funktionieren fast immer eine glasklare Antwort auf diese Frage hatten – noch bevor wir angefangen haben zu bauen.
2. Welche Plattform – und warum ich fast immer Shopify empfehle
Es gibt im Wesentlichen drei Plattformen die im DACH-Raum relevant sind: Shopify, WooCommerce und Shopware. Ich kenne alle drei. Ich habe auf allen drei gebaut. Und ich empfehle in den meisten Fällen Shopify – aber nicht weil ich Shopify Partner bin. Sondern weil ich die Alternativen kenne.
WooCommerce – für wen es passt und für wen nicht
WooCommerce ist ein WordPress-Plugin. Es ist kostenlos zu installieren, was viele anzieht. Das Problem: Du bist selbst für Hosting, Sicherheit, Updates und die technische Stabilität verantwortlich. Und du brauchst entweder technisches Know-how oder jemanden der das für dich managed – was laufende Kosten bedeutet.
WooCommerce macht Sinn wenn du bereits eine starke WordPress-Website hast und den Shop als Ergänzung brauchst. Oder wenn du sehr spezifische technische Anforderungen hast die Shopify nicht erfüllen kann. Für die meisten Händler im DACH-Raum ist es das aber nicht.
Shopware – ehrlich gesagt überschätzt
Shopware hat in Deutschland einen guten Ruf. Zu Recht, für bestimmte Anwendungsfälle. Aber Shopware 5 ist Ende of Life – wer noch drauf ist, hat ein Problem. Und Shopware 6 ist technisch komplex, teuer in der Umsetzung und erfordert erfahrene Entwickler. Für Shops unter 500.000€ Jahresumsatz sehe ich selten einen echten Grund für Shopware gegenüber Shopify.
Shopify – warum ich es empfehle
Shopify ist nicht perfekt. Es gibt Dinge die mich stören – die eingeschränkte URL-Struktur zum Beispiel, oder dass manche SEO-Einstellungen weniger flexibel sind als bei WordPress. Das sage ich offen.
Aber in der Gesamtbilanz ist Shopify für die meisten Händler die beste Wahl. Der Checkout ist der schnellste und am besten optimierte am Markt. Die Plattform ist stabil. Du kümmerst dich nicht um Hosting oder Sicherheitsupdates. Und du kannst in zwei bis vier Wochen live sein.
| Kriterium | Shopify | WooCommerce | Shopware 6 |
| Setup-Aufwand | Gering | Mittel | Hoch |
| Laufende Wartung | Minimal | Hoch | Hoch |
| Checkout-Performance | ★★★★★ | ★★★☆☆ | ★★★★☆ |
| Monatliche Kosten | 29–299€ | 20–200€ | 200–800€ |
| DSGVO DACH | Mit App lösbar | Eigenverantwortung | Eigenverantwortung |
| Meine Empfehlung | Erste Wahl | Spezialfälle | Ab 500k€/Jahr |
3. Was ein Onlineshop wirklich kostet
Ich werde hier konkret, weil ich es leid bin, Artikel zu lesen die mit "das kommt drauf an" enden und keine echten Zahlen nennen. Also: echte Zahlen.
Die Kosten teilen sich in zwei Kategorien: Einmalige Setup-Kosten und laufende Kosten. Beides musst du einplanen.
Einmalige Setup-Kosten
Laufende Kosten – was du monatlich einplanen solltest
Ich mache das kurz. Ein typischer Shopify-Shop mit vernünftigem App-Stack kostet monatlich:
Shopify Abo (Basic, jährlich)
29€
Pflicht-Apps (DSGVO, Bewertungen, Suche)
9–15€
Zahlungsgebühren (Shopify Payments, ca. 1,9%)
je nach Umsatz
Realistischer Einstieg gesamt
~80–150€/Monat
Das sind die Zahlen für einen sauber aufgesetzten Starter-Shop. Wer anfängt 15 Apps zu installieren, kann schnell auf 400–600€ kommen – ohne dass der Shop besser wird. Das ist eine der häufigsten Kostenfallen.
Was kostet dein Shop konkret?
Ich kalkuliere dir einen Festpreis – abhängig von deinem Sortiment, deinen Anforderungen und deinem Markt. Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch.
Festpreis anfragen4. Freelancer vs. Agentur – was passt zu dir?
Ich bin Freelancer. Das sage ich offen, weil es meinen Blickwinkel beeinflusst. Aber ich versuche trotzdem eine ehrliche Antwort zu geben.
Eine Agentur macht Sinn wenn du ein komplexes Projekt hast das mehrere Spezialisten braucht – UX-Design, Entwicklung, Projektmanagement, SEO – alles gleichzeitig und in großem Umfang. Wenn du einen Umsatz von mehreren Millionen Euro im Jahr anstrebst und entsprechend viel Budget mitbringst.
Für die meisten Händler im DACH-Raum, die einen professionellen Shop aufbauen wollen und dabei ihr Geld sinnvoll einsetzen möchten, ist ein erfahrener Freelancer die bessere Wahl. Du sprichst direkt mit der Person die deinen Shop baut. Keine Account-Manager, kein Overhead, kein Telefonhörer der dreimal weitergegeben wird.
Freelancer – wann sinnvoll
Budget 2.000–8.000€
Du willst schnell live sein
Direkter Ansprechpartner wichtig
Shopify als Plattform gesetzt
Agentur – wann sinnvoll
Budget 10.000€+
Komplexe Custom-Entwicklung nötig
Mehrere Spezialisten gleichzeitig
Enterprise-Anforderungen
5. Wie der Ablauf bei mir konkret aussieht
Ich erkläre das gern konkret, weil viele Anfragen, die ich bekomme, mit der Frage starten: "Wie läuft das eigentlich ab?" Also: So läuft es ab.
Erstgespräch – 30 Minuten, kostenlos
Du erzählst mir was du verkaufst, wer deine Kunden sind und was du dir vorstellst. Ich sage dir ehrlich was machbar ist, was es kostet und ob wir zusammenpassen.
Angebot & Festpreis
Du bekommst ein schriftliches Angebot mit einem klaren Festpreis. Kein Stundensatz, keine bösen Überraschungen. Was drinsteht, gilt.
Umsetzung – 2 bis 4 Wochen
Theme-Setup, Produktimport, Zahlungsanbieter, DSGVO, Apps, Checkout-Konfiguration. Du siehst den Fortschritt laufend und gibst Feedback.
Launch & Übergabe
Dein Shop geht live. Du bekommst eine Einweisung damit du alles selbst bedienen kannst. Und danach bin ich noch 30 Tage für Fragen da.
Bereit für den ersten Schritt?
Schreib mir kurz was du vorhast – ich melde mich noch am selben Tag.
Termin buchen6. DSGVO & rechtliche Pflichten – was viele vergessen
Das ist das Thema das in fast jedem Gespräch vergessen wird. Nicht weil die Leute es nicht ernst nehmen – sondern weil man es nicht sieht bis man eine Abmahnung bekommt. Ich sage das nicht um Angst zu machen. Ich sage es weil es in DE und AT echte Abmahnrisiken gibt die vermeidbar sind.
Was jeder Onlineshop in Deutschland, Österreich und der Schweiz braucht – und was ich bei jedem Setup standardmäßig einrichte:
DSGVO-konformer Cookie-Banner – Shopifys Standardlösung reicht für DE und AT nicht aus. Ich setze Pandectes GDPR auf.
Impressum, Datenschutz & AGB – Diese Seiten müssen vorhanden und korrekt verlinkt sein – auch im Checkout und Footer.
Bestellbutton-Beschriftung – Muss in Deutschland "Zahlungspflichtig bestellen" lauten. Klingt trivial, ist aber abmahnrelevant.
Widerrufsbelehrung & Musterformular – Pflicht im deutschen Online-Handel, muss aktiv angezeigt werden.
Korrekte MwSt.-Ausweisung – 19% DE, 20% AT, 7,7% CH. Bei Shops die in mehrere Märkte verkaufen besonders wichtig.
Wer das nicht macht, riskiert Abmahnungen – auch als kleiner Shop.
Abmahnungen im E-Commerce kosten meist zwischen 800 und 2.500€. Das ist teurer als eine saubere Einrichtung von Anfang an.
7. Für wen lohnt sich Shopify – für wen nicht
Ich sage das selten, aber ich sage es hier: Shopify ist nicht für jeden die richtige Wahl. Hier ist meine ehrliche Einschätzung wann es Sinn macht – und wann nicht.
Shopify lohnt sich wenn...
Du physische Produkte verkaufst
Du schnell live sein willst
Du keine Zeit für Technik hast
Du in DE, AT oder CH verkaufst
Du skalieren willst
Shopify passt weniger wenn...
Du nur digitale Produkte oder Dienstleistungen anbietest
Du extrem individuelle Checkout-Logik brauchst
Du sehr komplexe B2B-Preisstrukturen hast
Du schon tief in WordPress / WooCommerce integriert bist
8. Häufige Fragen – die ich wirklich gestellt bekomme
Wie lange dauert es bis mein Shop live ist?
Bei mir realistisch 2 bis 4 Wochen – abhängig davon wie schnell du Inhalte und Produktbilder lieferst. Das ist der Flaschenhals in fast jedem Projekt, nicht die technische Umsetzung.
Was brauche ich um loszulegen?
Im Wesentlichen: deine Produkte, Produktfotos, Texte und eine Vorstellung wie der Shop aussehen soll. Den Rest – Shopify-Account, Domain, Zahlungsanbieter, DSGVO – richten wir gemeinsam ein.
Kann ich den Shop danach selbst pflegen?
Ja – das ist mir wichtig. Du sollst nach dem Launch in der Lage sein, Produkte zu pflegen, Bestellungen zu verwalten und einfache Anpassungen selbst zu machen. Ich erkläre dir wie alles funktioniert.
Verkaufe ich in der Schweiz – was muss ich beachten?
In der Schweiz gelten andere MwSt.-Sätze (7,7%) und TWINT ist als Zahlungsart fast Pflicht – über 60% der Schweizer bevorzugen es beim Online-Kauf. Außerdem braucht es eine separate Währungseinstellung für CHF.
Brauche ich eine Agentur oder reicht ein Freelancer?
Für einen professionellen Shopify-Shop im DACH-Raum reicht in den meisten Fällen ein erfahrener Freelancer. Eine Agentur macht Sinn wenn du ein sehr komplexes Projekt hast oder bereits einen siebenstelligen Umsatz anstrebst.
Was ist wenn ich bereits einen Shop habe und wechseln will?
Dann ist das eine Migration – von WooCommerce, Shopware und anderen Systemen zu Shopify. Mit 301-Redirects, vollständiger Datenmigration und ohne Ranking-Verlust. Die Kosten liegen je nach Komplexität zwischen 1.490 und 5.990€.
9. Fazit – und wie du den nächsten Schritt machst
Einen Onlineshop erstellen zu lassen ist keine Hexerei – aber es gibt Entscheidungen die du früh richtig treffen solltest, weil sie später teuer werden wenn du sie korrigieren musst. Welche Plattform. Wer baut ihn. Wie du sicherstellst dass er rechtssicher ist. Und wie die Kunden eigentlich zu dir kommen sollen.
Meine Empfehlung für die meisten Händler im DACH-Raum: Shopify, professionell aufgesetzt, mit einem klaren App-Stack und von Anfang an DSGVO-konform. Kein Agentur-Overhead, keine Jahre an Entwicklung. Zwei bis vier Wochen, Festpreis, und du hast einen Shop der funktioniert.
Shopify Plus Partner · DACH · Festpreise · 55+ Projekte
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Du erzählst mir was du vorhast. Ich sage dir ehrlich was ich tun kann, was es kostet und wann dein Shop live sein kann. 30 Minuten. Kein Verkaufsgespräch.
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